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vom Di., 26.05.2026

Premiere der Zauberflöte ein voller Erfolg!

Gruppe von Studierenden in bunten Kostümen auf einer beleuchteten Bühne
© Horst Warneyer

Die Direktorin der Theaterakademie, Sabina Dhein sagte auf der Premierenparty, dass man diese Zauberflöte mindestens zwei Mal gesehen haben muss und würdigte enthusiastisch die herausragenden musikalischen wie auch schauspielerischen Leistungen der Sänger:innen und die auf ganzer Linie zeitgemäße und alle essenziellen Themen des Lebens aufgreifenden Inszenierung von Christian Poewe. Das Alles in einem einnehmenden und vor Kreativität und Farbenpracht sprühenden Bühnenbild von Sina Eichhorst von der HfBK, den Kostümen von Julian Philip Hirsch und Lou von Ohlen von der HAW und der Videoproduktion von David Scheffler.

Ein special effect war die Vielsprachigkeit der Dialoge, die sich aus den jeweiligen Muttersprachen der Darsteller:innen herleitete, ihnen eine besondere Verbindung zur Rolle entlockte sowie dem Publikum eine ungewohnte Perspektive schenkte. Der Saal war voll, das Publikum begeistert und die Spielfreude der Opernklasse absolut mitreißend.

In ihrer Rezension im Hamburger Abendblatt schreibt die Redakteurin Selma Schiller am 25. Juni 2026, dass die Inszenierung Lust machen würde auf die neue Opern-Generation und: "Das Nivieau verblüfft!"
Wir haben noch 7 mal das Vergnügen und es gibt noch Karten!

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„che contrasto d’affetti– Ambivalenz und Ambiguität als Themenschwerpunkt der druckfrischen zwoelf-Ausgabe Nr. 38 des Sommersemesters 2026

Schwankend zwischen Liebe und Hass gebenüber dem schillernden Scheusal namens Don Giovanni singt Donna Elvira vor ihre Arie „Mi tradì“ in Mozarts „Oper aller Opern“ ein vor innerer Anspannung berstendes Rezitativ. In ihm heißt es: „che contrasto d’affetti in sen ti nasce!“ Ein krasser Widerstreit der Gefühle wütet in ihr. Dieses in einer einzigen menschlichen Brust tobende psychologisch Mehrdeutige lässt sich indes auch in größeren Zusammenhängen wiederentdecken, nicht zuletzt in der Beschäftigung mit Musik und Theater. Immer wieder entsteht erst aus Reibungen das Relevanteste. Deshalb ist es angesichts unserer komplexen Gegenwart kein Zufall, dass sich diese Ausgabe der zwoelf, unsere Nr. 38, einem Begriffspaar widmet, das Spannungen und Mehrdeutigkeiten besonders präzise beschreibt: Ambivalenz und Ambiguität. Beide Phänomene spielen in den Künsten eine zentrale Rolle. Sie zeigen eine besondere Stärke künstlerischer Ausdrucksformen: die Fähigkeit, Erfahrungen zu ermöglichen, die sich nicht auf eine einzige Perspektive reduzieren lassen.

Über die Potenziale des Mehrdeutigen berichtet diese Ausgabe der Hochschulzeitung zwoelf als Schwerpunkt in ihrem Thementeil. Wir wünschen Ihnen eine inspirierende Lektüre der zwoelf Nr. 38, die gratis zum Mitnehmen in den Foyers der HfMT bereitliegt.

Das E-Paper der zwoelf steht zum Entdecken bereit!

redaktion.zwoelf@hfmt-hamburg.de

Der Postversand der gedruckten Ausgabe erfolgt ab sofort. Wenn Sie die zwoelf regelmäßig gratis per Post erhalten möchten, schreiben Sie uns gern eine E-Mail mit Ihrer Anschrift an redaktion.zwoelf@hfmt-hamburg.de