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Besuch der Senatorin zum Projektstart
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HfMT startet „HipHop Academy Zertifikat@HfMT“

Die Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT) erhält im Rahmen des Förderprogramms „Calls for Transfer“ der Hamburg Innovation GmbH Unterstützung für gleich zwei Transferprojekte. Das Programm fördert Wissens- und Transferprojekte staatlicher Hamburger Hochschulen und unterstützt dabei, Innovationen aus Forschung und Wissenschaft in die Gesellschaft zu tragen. Zum offiziellen Start des Projekts „HipHop Academy Zertifikat@HfMT“ besuchte Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal die Theaterakademie der HfMT, um sich über das Vorhaben zu informieren. Das Projekt wird unter der Federführung von Dr. Benjamin Sprick, Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Angewandte Ästhetik, sowie der Vizepräsidentin der HfMT, Dr. Bilinç Ercan-Catanzaro, umgesetzt.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die Entwicklung eines gemeinsam erarbeiteten Curriculums, das künstlerische Praxis, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe miteinander verbindet. Senatorin Maryam Blumenthal betonte bei ihrem Besuch, dass das Vorhaben weit über einzelne Maßnahmen hinausreiche. Ziel sei es, eine nachhaltige Struktur zu schaffen, die langfristig Bestand habe und neue Wege der Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Gesellschaft eröffne.
Auch Johanna Grosse-Lohmann von der Hamburg Innovation GmbH hob die besondere Bedeutung der Förderung hervor. Sie zeigte sich erfreut darüber, dass mit dem Förderprogramm zunehmend auch Projekte aus dem künstlerisch-musischen Bereich unterstützt werden. Gerade hier werde der Transfergedanke in besonderer Weise sichtbar und weiterentwickelt.
Für die HfMT ist das Projekt zugleich ein Zeichen institutioneller Öffnung. Vizepräsidentin Dr. Bilinç Ercan-Catanzaro erklärte, dass es nicht nur darum gehe, neue Zielgruppen anzusprechen. Vielmehr zeige das Projekt die Bereitschaft der Hochschule, neue Perspektiven, ästhetische Erfahrungsräume und Formen des gegenseitigen Lernens zuzulassen. Damit setze die HfMT ein deutliches Signal für die Anerkennung und Wertschätzung von HipHop-Kultur als wichtigen Bestandteil der gesellschaftlichen Gegenwart.
Der Besuch der Senatorin unterstrich die Bedeutung des Projekts für die Hamburger Wissenschafts- und Kulturlandschaft. Mit dem „HipHop Academy Zertifikat@HfMT“ entsteht ein innovatives Transferprojekt, das künstlerische Exzellenz, Bildungsgerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe miteinander verbindet und neue Zugänge zur Hochschule eröffnet.
Mit Blick auf die kommenden Monate skizzierte Projektleiter Dr. Benjamin Sprick bereits die nächsten Schritte. Geplant sind Schnupperkurse, ein erstes Camp sowie verschiedene Workshops, die den Austausch zwischen Hochschule und HipHop-Community fördern sollen. Dabei verfolgt das Projekt einen bewusst praxis- und ergebnisorientierten Ansatz. Ziel sei es, konkrete Formate und Ergebnisse zu entwickeln, anhand derer der Transfergedanke sichtbar und nachvollziehbar werde. Den Abschluss der Pilotphase bildet am 26. Oktober eine öffentliche Konzert- und Präsentationsveranstaltung in der JazzHall der HfMT. Gleichzeitig blickt Sprick über die Pilotphase hinaus: Sein Wunsch sei es, HipHop mittel- und langfristig im Curriculum der Hochschule zu verankern und damit neue Perspektiven auf künstlerische Ausbildung und Hochschulkultur zu eröffnen. Hamburg biete hierfür besonders gute Voraussetzungen und könne damit auch bundesweit Impulse für eine zeitgemäße und offene Hochschulentwicklung setzen.
back"che contrasto d'affetti"- Ambivalence and ambiguity as the focus of the freshly printed zwoelf-issue no. 38 of the summer semester 2026
Vacillating between love and hate towards the dazzling monster called Don Giovanni, Donna Elvira sings a recitative bursting with inner tension before her aria "Mi tradì" in Mozart's "opera of all operas". It says: "che contrasto d'affetti in sen ti nasce!" A stark clash of emotions rages within her. This psychological ambiguity raging in a single human breast can also be rediscovered in larger contexts, not least in the study of Music and Drama. Time and again, the most relevant things only emerge from friction. In view of our complex present, it is therefore no coincidence that this issue of zwoelf, our No. 38, is dedicated to a pair of terms that describe tensions and ambiguities with particular precision: Ambivalence and ambiguity. Both phenomena play a central role in the arts. They demonstrate a particular strength of artistic forms of expression: the ability to enable experiences that cannot be reduced to a single perspective.
This issue of the university magazine zwoelf focuses on the potential of ambiguity in its thematic section. We wish you an inspiring read of zwoelf no. 38, which is available free of charge in the foyers of the HfMT.
The e-paper of zwoelf is ready for you to discover!

The printed edition will be sent by post with immediate effect. If you would like to receive zwoelf regularly by post free of charge, please send us an e-mail with your address to redaktion.zwoelf@hfmt-hamburg.de