Skip to main content

Newsroom

News

vom Fr., 05.06.2026

Soyoung Park erhält Berenberg Kulturpreis 2026

Gruppenfoto mit Preisträgerin in der Mitte
Schlussaufstellung bei der Berenberg-Preisverleihung 2026 mit Preisträger:innen © Florian Läufer

Große Auszeichnung am 2. Juni für vier junge Künstler:innen in der Elbphilharmonie: Der Berenberg Kulturpreis ging an die Violinistin Soyoung Park, der Berenberg Kunstpreis an die Künstlerin Eda Aslan.

„Seit über 35 Jahren unterstützt unsere Stiftung junge Künstler, die aus Hamburg stammen oder aus vielen Ländern zu ihrem Studium in unsere Stadt gekommen sind“, erklärt Dr. Hans-Walter Peters, Vorstandsvorsitzender der Stiftung und Verwaltungsratsvorsitzender der Bank. Deutlich über eine Million Euro kam dem musikalischen und künstlerischen Nachwuchs bisher zugute. Viele Stipendiat:innen sind heute in den großen Konzerthallen und Ausstellungshäusern in aller Welt zuhause.

Mit dem Berenberg Kulturpreis wurde die 1998 in Südkorea geborene Violinistin Soyoung Park ausgezeichnet. Nach ihrem Bachelorstudium an der Seoul National University studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT), wo sie 2023 ihr Masterstudium absolvierte. Vor Kurzem hat sie ihr Konzertexamen in der Klasse von Prof. Tanja Becker-Bender abgeschlossen.

Den Berenberg Kunstpreis erhielt die 1993 in Istanbul geborene Künstlerin Eda Aslan. Sie studierte Bildhauerei und Malerei an der Marmara Universität und schloss 2025 ihr Masterstudium „Zeitbezogene Medien“ an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg ab. Ein besonderer Fokus ihrer Arbeiten liegt auf verlassenen Räumen, Erzählungen, Archiven und Zeugnissen, die in der Geschichtsschreibung ausgelassen oder vergessen wurden.

Stipendien erhielten die amerikanische Sopranistin Tylor Haines und der ungarische Harfenist Álmos László Tallós. Haines hat sich mit ihrer strahlenden, kraftvollen Stimme und ihrer souveränen Bühnenpräsenz einen Namen gemacht. Vor ihrem Studium an der HfMT studierte sie am San Francisco Conservatory of Music. Tallós begann im Alter von neun Jahren sein Harfenstudium in Ungarn und kam im Oktober 2021 an die HfMT. Seit dem vergangenen Jahr ist er regelmäßig in der Hamburgischen Staatsoper zu hören. Neben seiner Konzerttätigkeit komponiert er eigene Werke und Arrangements.

Dr. Hans-Walter Peters dankte den Kuratoriumsmitgliedern Katharina Trebitsch (Filmproduzentin), Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Rauhe (Ehrenpräsident der HfMT), Prof. Martin Köttering (Präsident der HFBK) und Prof. Dr. Jan Philipp Sprick (Präsident der HfMT), die den Vorstand der Stiftung seit vielen Jahren unterstützen.

zurück

Der Newsletter der HfMT erscheint ca 1 mal im Monat mit Veranstaltungsinformationen und interessanten Hintergrund-Berichten.

Jetzt anmelden


„che contrasto d’affetti– Ambivalenz und Ambiguität als Themenschwerpunkt der druckfrischen zwoelf-Ausgabe Nr. 38 des Sommersemesters 2026

Schwankend zwischen Liebe und Hass gebenüber dem schillernden Scheusal namens Don Giovanni singt Donna Elvira vor ihre Arie „Mi tradì“ in Mozarts „Oper aller Opern“ ein vor innerer Anspannung berstendes Rezitativ. In ihm heißt es: „che contrasto d’affetti in sen ti nasce!“ Ein krasser Widerstreit der Gefühle wütet in ihr. Dieses in einer einzigen menschlichen Brust tobende psychologisch Mehrdeutige lässt sich indes auch in größeren Zusammenhängen wiederentdecken, nicht zuletzt in der Beschäftigung mit Musik und Theater. Immer wieder entsteht erst aus Reibungen das Relevanteste. Deshalb ist es angesichts unserer komplexen Gegenwart kein Zufall, dass sich diese Ausgabe der zwoelf, unsere Nr. 38, einem Begriffspaar widmet, das Spannungen und Mehrdeutigkeiten besonders präzise beschreibt: Ambivalenz und Ambiguität. Beide Phänomene spielen in den Künsten eine zentrale Rolle. Sie zeigen eine besondere Stärke künstlerischer Ausdrucksformen: die Fähigkeit, Erfahrungen zu ermöglichen, die sich nicht auf eine einzige Perspektive reduzieren lassen.

Über die Potenziale des Mehrdeutigen berichtet diese Ausgabe der Hochschulzeitung zwoelf als Schwerpunkt in ihrem Thementeil. Wir wünschen Ihnen eine inspirierende Lektüre der zwoelf Nr. 38, die gratis zum Mitnehmen in den Foyers der HfMT bereitliegt.

Das E-Paper der zwoelf steht zum Entdecken bereit!

redaktion.zwoelf@hfmt-hamburg.de

Der Postversand der gedruckten Ausgabe erfolgt ab sofort. Wenn Sie die zwoelf regelmäßig gratis per Post erhalten möchten, schreiben Sie uns gern eine E-Mail mit Ihrer Anschrift an redaktion.zwoelf@hfmt-hamburg.de