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vom Mi., 10.06.2026

Konzert der Preisträger:innen

Foto von den Elise Meyer Preisträger:innen auf der Bühne
Die Preisverleihung des Elise-Meyer-Wettbewerbs 2025 (Archivbild)

Die Gewinner:innen des diesjährigen Elise-Meyer-Wettbewerbs stehen fest! Mit je 10.000 Euro für den ersten, 3.000 Euro für den zweiten und 1.500 Euro für den Dritten Preis werden zahlreiche Studierende der HfMT zum Sommeranfang für ihre musikalische Exzellenz ausgezeichnet.

Der Elise-Meyer-Wettbewerb gehört zu den Höhepunkten in der Nachwuchsförderung an der Außenalster und die HfMT freut sich, dass die Elise-Meyer-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Dr. Rudolf und Renate Seidel Stiftung nach wie vor die nicht unbeträchtlichen Geldbeiträge für die ausgezeichneten Studierenden zur Verfügung stellt.

Die Preisträger:innen

In der Kategorie Streicher gingen die 1. Preise an Elisabeth Pihusch (Violine) und Eunsoo Na (Viola), die 2. Preise an Xueying Zhou (Violine) und Pablo Camba Di Gregorio (Violoncello) sowie die 3. Preise an Aila Katalin Krohn (Violine) und Jianxiu Jiang (Vioal).

In der Kategorie Holz- und Blechbläser gingen die 1. Preise an Jiahong Li (Oboe), die 2. Preise an Jina Seo (Flöte) und Leonor Marinho (Horn) sowie die 3. Preise an Lauriane Boulezaz (Flöte) und (geteilt) an Joseph Langstaff (Horn)und Jangwon Son (Trompete).

In der Kategorie Gesang ging der 1. Preis an Ioanna Miliou (Sopran), der 2. Preis an Hyunseo Lee (Sopran) sowie die geteilten 3. Preise an Yanyan Cheng (Bariton) und Yobin Jung (Bariton).

In der Kategorie Klavier ging der 1. Preis an Yanhao Yang, der 2. Preis an Xavier Ricarte und der 3. Preis an Malte Henrik Gohr.

Das Konzert der Preisträger:innen einschließlich der Preisverleihung findet am Sonntag, den 21. Juni 2026, 18:00 Uhr, im Forum der Musikhochschule statt.

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„che contrasto d’affetti– Ambivalenz und Ambiguität als Themenschwerpunkt der druckfrischen zwoelf-Ausgabe Nr. 38 des Sommersemesters 2026

Schwankend zwischen Liebe und Hass gebenüber dem schillernden Scheusal namens Don Giovanni singt Donna Elvira vor ihre Arie „Mi tradì“ in Mozarts „Oper aller Opern“ ein vor innerer Anspannung berstendes Rezitativ. In ihm heißt es: „che contrasto d’affetti in sen ti nasce!“ Ein krasser Widerstreit der Gefühle wütet in ihr. Dieses in einer einzigen menschlichen Brust tobende psychologisch Mehrdeutige lässt sich indes auch in größeren Zusammenhängen wiederentdecken, nicht zuletzt in der Beschäftigung mit Musik und Theater. Immer wieder entsteht erst aus Reibungen das Relevanteste. Deshalb ist es angesichts unserer komplexen Gegenwart kein Zufall, dass sich diese Ausgabe der zwoelf, unsere Nr. 38, einem Begriffspaar widmet, das Spannungen und Mehrdeutigkeiten besonders präzise beschreibt: Ambivalenz und Ambiguität. Beide Phänomene spielen in den Künsten eine zentrale Rolle. Sie zeigen eine besondere Stärke künstlerischer Ausdrucksformen: die Fähigkeit, Erfahrungen zu ermöglichen, die sich nicht auf eine einzige Perspektive reduzieren lassen.

Über die Potenziale des Mehrdeutigen berichtet diese Ausgabe der Hochschulzeitung zwoelf als Schwerpunkt in ihrem Thementeil. Wir wünschen Ihnen eine inspirierende Lektüre der zwoelf Nr. 38, die gratis zum Mitnehmen in den Foyers der HfMT bereitliegt.

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